Bericht: CERN

Am 28. und 29. September 2013 stand eine Bildungsreise nach Genf auf unserem Stundenplan. Die Europäische Organisation für Kernforschung, besser unter der Abkürzung CERN bekannt, hatte am besagten Wochenende zum „Tag der offenen Tür“ eingeladen. Durch hartnäckiges Verharren vor dem Bildschirm, konnten wir die begehrten Tickets für den Zugang zum unterirdischen Teil der Anlage erlangen. So standen wir am Samstag 100 Meter unter der Erde vor dem größten Detektor des knapp 27 km langen Teilchenbeschleunigers LHC (Large Hadron Collider), dem ATLAS. Hier soll mit dem Wiederbetrieb 2015 der Beweis für das 2012 gefundene Higgs-Boson stattfinden. Es gab allerdings noch viel mehr zu entdecken. Auf dem riesigen Gelände in der Nähe von Genf, erwarteten uns zahlreiche Stationen, an denen Forscher aus aller Welt über die Arbeit bei CERN berichteten. Besonders beeindruckend war eine Station bei der Kinder mittels Projektionen die Funktion des Teilchenbeschleunigers nachspielen und begreifen konnten. Am Ende des Tages gab es noch Stickstoffgeeiste Marshmellows und Jogurteis. Insgesamt gewannen am Wochenende ca. 70.000 Interessierte einen Eindruck, wie weite die Suche nach dem Urknall voran geschritten ist und aus welchen Teilen unsere Welt besteht.

CERN

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