Bericht: Klimadaten 2013

Das Jahr 2013 gehörte zu den wärmsten Jahren seid der Erhebung von Klimadaten (seit 1880). Darin sind sich vor allem amerikanische Wissenschaftler einig. Unklar ist einzig das Ranking des Jahres 2013. Analysen der National Aeronautics and Space Administration (NASA) stellen das letzte Jahr mit 0,60°C über der Durchschnittstemperatur (Werte der Jahre 1951-1980) an die 7.Stelle seit der Temperaturmessung. Die Analyse der amerikanischen National Oceanic and Atmospheric Administration (NOAA) sieht 2013 mit 0,58°C über der Durchschnittstemperatur als viert wärmstes Jahr seid der Temperaturmessung an.

Egal welcher Analyse gefolgt wird, Einigkeit besteht darin, dass in der TOP10 der wärmster Jahre, vor allem das 21. Jahrhundert vertreten ist, einzige Ausnahme bildet das Jahr 1998. Unstrittig ist auch, dass ein Zusammenhang zwischen dem jährlichen Temperaturanstieg und der CO₂-Konzentration in der Atmosphäre besteht. Auch da hält das Jahr 2013 einen dramatischen Rekord, denn mit 400ppm (parts per million) ist ein Wert erreicht, den es seid 800.000 Jahre nicht mehr gab.

Anomalien

Bild: ncdc.noaa.gov

Besonders auffällig ist auch ein Anstieg der Klimaanomalien 2013. Das Aufstellen eines endgültigen Beweises für den Zusammenhang zwischen dem verstärkten Auftreten von Klimaanomalien und einem Temperaturanstieg ist schwierig, vielleicht sogar unmöglich. Eine Verbindung scheint jedoch vorhanden und so lassen sich eher düstere Prognosen für die Zukunft erahnen. Eine Auswirkung von Steigender Hitze, ist der Anstieg von Todesfällen. Britische Wissenschaftler haben in einer Studie einen deutlichen Zusammenhang zwischen Todesfällen und Hitzewellen herausgefunden. 2050 könnte sich die Zahl der Opfer in England auf 7.040 verdreifachen (gegenwärtig 1.974) und im Jahr 2080 sogar versechsfachen. In Deutschland gibt es jährlich etwa 3.500 Hitzeopfer.

Alles in allem keine beruhigenden Zahlen für das Jahr 2013 und der Ausblick bleibt weiter düster.

YouTube Video über Temperaturveränderung

Übersicht der NASA- und NOAA-Studien

Quellen:

NASA

NOAA

scinexx